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NEU: Hybrid-Vortrag: Fair-Trade gut – alles gut? Postkoloniale Strukturen im Fairen Handel

Fairer Handel steht für soziale Gerechtigkeit, bessere Arbeitsbedingungen und nachhaltige Produktion. Er verspricht langfristig gerechtere Wirtschaftsbeziehungen und bessere Lebensbedingungen für Produzierende im Globalen Süden. Tatsächlich sind weltweit über 2,5 Millionen Bäuer*innen und Arbeiter*innen in Fair-Trade-Organisationen tätig, und der Umsatz mit Fair-Handels-Produkten lag 2024 bei über 12,5 Milliarden Euro. Doch ist der Faire Handel die Lösung, oder reproduziert er nebenbei postkoloniale Strukturen? Trotz höherer Verkaufspreise verbleiben oft nur wenige Cent pro Produkt bei den Produzierenden, während große Handelsunternehmen und Zertifizierungsstellen den Großteil der Gewinne abschöpfen. Zudem sind über 80 % der globalen Fair-Handels-Produktion für den Export in den Globalen Norden bestimmt – wer profitiert also am meisten? Wir beleuchten sowohl die Erfolge als auch die Schattenseiten des Fairen Handels und werfen einen Blick auf alternative Konzepte, die globale Ungleichheiten anders angehen, etwa Direct Trade.


Referentin: Aileen Puhlmann von Lemonaid & ChariTea e.V.


Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stabsstelle für Klimaschutz, Klimaanpassung und nachhaltige Entwicklung der Stadt Neustadt an der Weinstraße statt.

Die Veranstaltung wird gefördert durch Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Kurstermine 1

Übersicht über alle Kurstermine (1) mit Datum und Ort
Nummer Datum Ort
1 Dienstag  •  28.04.2026  •  18:00 - 19:30 Uhr vhs, Hindenburgstr. 14, R 103
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